Sprachreise nach Verona

 

Kultur, Geschichte und italienische Lebensart live erleben.

Vom 23. bis 27. März 2026 begaben sich 22 Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe, die Italienisch als spätbeginnende Fremdsprache lernen, auf eine unvergessliche Fahrt nach Verona. Die Sprachreise bot eine perfekte Mischung aus Kultur, Geschichte und Eintauchen in den Veroneser Alltag und die italienische Sprache.
Bei einer Stadtführung durch die malerischen Gassen Veronas entdeckten die Schülerinnen und Schüler u. a. die Spuren der Römer, der Scaliger-Dynastie und der venezianischen Herrschaft. Besonders beeindruckend waren die Arena di Verona, eines der besterhaltenen und größten römischen Amphitheater der Welt, und das Teatro Romano mit seinem angrenzenden Archäologischen Museum. Die Auswirkungen des modernen Massentourismus wurden beim Besuch der Casa di Giulietta, des vermeintlichen Schauplatzes von Shakespeares Drama Romeo und Julia, deutlich. Ein Spaziergang entlang der Etsch und die Fahrt mit der Funicolare zum Aussichtspunkt am Castel San Pietro belohnten nicht nur mit atemberaubenden Blicken über die Stadt, sondern auch mit bis zu 17 km auf den Schrittzählern!
Ein Tagesausflug führte die Gruppe nach Vicenza, wo sie auf den Spuren des berühmten Architekten Andrea Palladio die Stadt erkundeten. Die Stadtführung zeigte beeindruckenden Bauwerke des Renaissance-Genies, darunter das Teatro Olimpico, das älteste überdachte Theater der Welt.
Doch die Reise war mehr als nur eine Zeitreise durch die Geschichte: Sie bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, die italienische Sprache aktiv und lebendig zu erleben. Bei einer kommunikativen Stadtrallye stellten sie unter Beweis, wie gut man sich bereits nach wenigen Monaten Italienischunterricht verständigen kann. Durch kreative Tauschgeschäfte – vom Schokoriegel ging der Tauschhandel bis zum Gedichtband – sammelten sie Punkte und erlebten, wie viel Spaß es macht, sich in einer fremden Sprache zu verständigen.
Doch nicht nur bei organisierten Aktivitäten wurde Italienisch gesprochen: In Kleingruppen erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Stadt auf eigene Faust. Ob beim Einkaufen „al supermercato“, beim Bestellen eines „caffè al bar“ oder beim Genießen eines panino zum pranzo – plötzlich war die Fremdsprache kein Schulbuchwissen mehr, sondern ein Werkzeug, um den Alltag zu meistern und mit Menschen in Kontakt zu treten.
Nach einer frühlingshaften und sonnigen Woche kehrten unsere studenti mit unzähligen neuen Eindrücken und interkulturellen Erfahrungen und dem stolzen Gefühl, sich in einer fremden Sprache verständigt zu haben, nach Schwabmünchen zurück. Ein herzliches „Grazie!“ an alle, die zu dieser unvergesslichen Fahrt beigetragen haben!

Katherina Keck

Bild: © Katherina Keck

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